Meine Fachbereiche
Wissen zu haben ist schön, es anzuwenden noch besser!

Ganzheitliche Ursachenerhebung
(Anamnese)
Der erste Step in der Betreuung legt die Basis für die gesamte Planung. Es ist unabdingbar, die Ursache deiner Rückenschmerzen ganzheitlich zu erfassen, um dir auf deine individuellen Bedürfnisse die Betreuung maßschneiden zu können. Hierzu gehört, dein individuelles Schmerzempfinden und Schmerzaufkommen und deinen Alltag zu hinterfragen. Das heißt, wie "bewegt" ist dein Alltag, wie ist dein Fitnesszustand, wie ernährst du dich, wie ist es um deine mentale Gesundheit bestellt und wie gestaltet sich dein Arbeitstag.
Lies hierzu auch die Ursachen für Rückenschmerzen.
Aus den gewonnenen Informationen sehe ich genau, wie ich deinen Plan gestalten kann, was dir aktuell möglich ist, auf welche Dinge ich achten muss, welche Sachen du direkt umsetzen kannst und wo wir uns langsam rantasten müssen.
Aus meiner über 10-jährigen Erfahrung weiß ich, dass der Erfolg der Betreuung ganz stark an die Ursachenerhebung geknüpft ist.
Bewegung / Haltung
Bewegung in all ihren Facetten stellt eine sehr wichtige, wenn nicht die wichtigste Stellschraube der gesamten Betreuung dar. Alle Studien bescheinigen der Bewegung (allgemein und spezifisch) eine sehr positive Wirkung auf die Vermeidung von Rückenschmerzen. Sowohl präventiv als auch rehabilitativ. Dabei umfasst die Bewegung alle Bereiche, vom Spazieren gehen, über Ausdauertraining, Koordinationstraining bis hin zum Krafttraining. Aufgrund der ganzheitlichen Anamnese kann ich zielgerichtet vorhandene Defizite aufarbeiten.
Als Sportwissenschaftler habe ich in der Therapie schon Hunderte von individuellen Trainingsplänen erstellt und definiere ganz gezielt den Belastungsumfang, die Belastungsintensität, die Belastungsdauer und die Belastungsdichte jeglicher Bewegung.
Das Ziel ist immer, den größtmöglichen Output und die größtmögliche positive Wirkung zu erzielen, aber hab jetzt keine Angst, denn die Devise ist stets individuell angemessen zu fordern, aber nicht zu überfordern. Hierzu hast du bestimmt ein paar Fragen. Dann scheu dich nicht und vereinbare ein kurzes Kennenlerngespräch, in welchem ich dir deine Fragen beantworten kann und wir kurz über eine mögliche Betreuung sprechen.


Mentale Gesundheit
Auch die mentale Gesundheit kann eine große Auswirkung sowohl beim Entstehen, als auch bei der Ausprägung von Rückenschmerzen haben. Speziell bei chronischen, nicht spezifischen Rückenschmerzen ist eine deutliche Zunahme an psychischen Komorbiditäten zu verzeichnen. Umso wichtiger ist es, dass im Rahmen einer ganzheitlichen Betreuung auch psychotherapeutische Behandlungsansätze implementiert werden. Dies ist auch zwingend notwendig, denn wie in den Ursachen von Rückenschmerzen bereits beschrieben, haben Personenen die unter ständigem Stress leiden, ein 2,67-fach erhöhtes Risiko an chronischen Rückenschmerzen zu erkranken.
Während des Sportstudiums habe ich glücklicherweise über die Sportpsychologie einen sehr umfangreichen Eindruck über das Seelenleben bekommen und habe dies stets in die Therapie oder die Betreuung übertragen können. Hier geht es nicht nur um die Bekämpfung von Stress oder die Vermeidung einer Depression, sondern zu großen Teilen auch um Motivation, das Erschaffen eines positiven Mindsets, Vertrauen zu schaffen, in die eigenen Fähigkeiten und Wertschätzung zu vermitteln. Ich nutze dafür Formen der Verhaltenstherapie. Diese bezeichnet ein ganzes Spektrum der Psychotherapie, bei welchem die Erkennung und Änderung von Verhaltensmustern im Vordergrund steht.
In diesem Zusammenhang sind die Begriffe Achtsamkeit und Resilienz ebenfalls von Bedeutung. Je achtsamer du bist, desto mehr nimmst du die Dinge bewusst wahr und je resilienter du bist, desto eher gehst du die Dinge an, die dich belasten und veränderst sie.
Und wie das alles funktioniert, darüber brauchst du dir keinen Kopf zu machen, denn dafür bin ich ja da :-)

Ernährung
Dass unsere Ernährung einen großen Einfluss auf unser körperliches Wohl hat, dürfte absolut unbestritten sein. In erster Linie dient die Nahrungsaufnahme dazu, unseren Körper und unseren Geist mit Energie zu versorgen, damit wir leistungsfähig sind. Soweit so gut. Doch unsere Ernährung hat sich im Laufe der Jahre so extrem gewandelt, dass sie nicht mehr nur dem Decken unseres Energiebedarfs dient, sondern vielmehr uns einen Genuss vermittelt. Auch hieran ist erst mal nichts Verwerfliches, im Gegenteil, genießen ist gut!
Das Problem aber ist, dass uns gar nicht bewusst ist, ob wir nur unseren Energiebedarf gedeckt haben oder schon weit darüber hinaus zu uns genommen haben. Wir essen in der Regel viel zu viel, weil wir einen ständigen Zugang dazu haben und wir uns bei vielen Lebensmitteln nicht im Klaren darüber sind, wieviel Kalorien (kcal) wir überhaupt grade zu uns genommen haben.
Kurze Zwischenfrage: "Weißt du wie viel Kalorien du pro Tag verbrennst und wie viele du eigentlich zu dir nehmen solltest?"
Ich kann dich beruhigen, das wissen nur die wenigsten, denn den genauen Energiebedarf und die tatsächliche Aufnahme zu berechnen ist nicht ganz einfach. Das Thema meiner Masterarbeit war "Vergleichende Untersuchung des energetischen Beanspruchungsprofils im Fußball". Ernährung spielt schon eine große Rolle in meinem Leben und gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung.
Die Zahl der übergewichtigen und adipösen Menschen hat in den letzten 30 Jahren kontinuierlich stark zugenommen und es gibt einen sehr starken Zusammenhang zwischen dem BMI und der Häufigkeit von Rückenschmerzen. Also ran an den Speck!


Ergonomie
Das Verhältnis zueinander ist entscheidend!
Was ist damit gemeint? Ganz einfach, die Ergonomie beschreibt Wissenschaft von der menschlichen Arbeit. Hierunter versteht man die Anpassung der Arbeitsbedingungen an den Menschen. Viele Menschen verbringen einen Großteil der Arbeitszeit, egal ob 4, 6, 8 oder 10 Stunden in einer unangemessenen, monotonen oder falschen Körperhaltung. In der Regel unbewusst! Egal ob stehend oder sitzend eine dauerhaft falsche Körperhaltung hat unangenehme Folgen, die sich häufig in Schmerz äußern.
Aber nicht nur auf der Arbeit ist das Problem aktuell, sondern man übertragt bestimmte Verhaltensweisen auch in sein Privatleben. Heißt, wenn ich auf der Arbeit falsch sitze, wird es zu Hause nicht anders sein. Nimmt man bei bestimmten Tätigkeiten wie bspw. heben und tragen eine falsche Haltung ein, wird es dauerhaft so sein. Hinzu kommt, dass zu lange Immobilität für den Körper nicht gut ist.
Und hier sind wir beim Verhältnis
Wenn ein "normaler Tag" so aussieht, 4-10 Stunden auf der Arbeit sitzen oder stehen, in der Freizeit noch mal 2, abends auf der Couch liegen 2-3 und dann 6-8 Stunden schlafen, dann sind das im Schnitt 18,5 Stunden pro Tag in denen wir mehr oder weniger immobil sind. Hinzu kommen noch Fahrtzeiten im Auto oder der Bahn, sitzen beim Essen oder im Kaffee, etc. Rechnet man dann mal die Zeit entgegen in der dem Körper durch Bewegung wirklich gutes getan wird wie beim Ausdauersport, Kraftsport oder auch wandern, spazieren gehen etc. dann sind das gut gerechnet vllt. 10 Stunden pro Woche. Selbst die schaffen die meisten nicht.
Das Verhältnis lautet in etwa:
130 Std. / 10 Std.
Ich habe jetzt etwas ausgeholt, um das verständlich zu machen, was wir unserem Körper überhaupt zumuten, dass er irgendwann rebelliert und mit Schmerzen antwortet, ist fast unabdingbar.
Aber glücklicherweise gibt es einige Dinge, die du tun kannst, um dem zu entgegnen. Ich habe in der Betrieblichen Gesundheitsförderung schon viele Konzepte entwickelt, die sehr erfolgreich umgesetzt worden sind sowohl auf der Arbeit als auch im Privaten.
Du hast jetzt einen schönen Eindruck über meine Fachbereiche und meine Expertise bekommen und ich bin mir sicher, dass ich dir durch meinen ganzheitlichen Ansatz und meine empathische Betreuung helfen werde, deine Rückenschmerzen loszuwerden.
Also zögere nicht und hilf dir selbst, indem du ein kostenloses ca. 20-minütiges Erstgespräch mit mir vereinbarst, in welchem wir uns kennenlernen, die wichtigsten Fragen klären und schauen, ob die Chemie zwischen uns passt.




